Mein Schutzwald

Nachdem einige Kindheitserlebnisse aufgearbeitet waren und ich vielen Ängsten ins Gesicht sah, konnte ich einen meiner Lieblingsplätze aus der Kindheit neu erstehen lassen. Oft hatte ich mich in diesem Wald versteckt, oft hatte ich hier über vieles nachgedacht und mir sehnlichst gewünscht, malen zu können.
 

Ich weiß inzwischen: Hätte ich im Leben alles leicht genommen, wäre der Wunsch, malen zu können, nicht so übermächtig in mir geworden. Und ich würde in diesem Moment nicht den würzigen Geruch wahrnehmen, den nur mein  Schutzwald haben konnte.

Jede Blume, jeder Baum konnten mich in wahres Entzücken versetzen. Die Natur kam mir schon damals wie ein großes Wunder vor. Jede Jahreszeit fand ich schön, allerdings den Winter weniger. Die größte Freude hatte ich am Frühling und Herbst. Entstehen und Vergehen ohne Ende...
Nun, nachdem ich das Geschehenlassen gelernt hatte, konnte ich dieses Bild malen. In diesem Wald war ich glücklich gewesen, ich hatte mich darin geborgen gefühlt.

 

Das war eine wichtige Erkenntnis für mich. Ich konnte nun meine Betrachtungsweise ändern.
Alles hatte seine Bedeutung. Niemanden traf irgendeine Schuld. Wäre ich nicht so oft allein gewesen, würden vielleicht diese Bilder nicht mehr in meinem Gedächtnis existieren.

Hier geht es zur Seite mit meinem Bild "Schutzwald"

 

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