REIKI

Vor einigen Jahren..

 Im Juni war es dann endlich soweit. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut. Allerdings war ich auch skeptisch. Wieder einmal skeptisch, wenn mein Mann mitfahren wollte.


Das hatte aber seinen Grund. Immer, wenn ich ein Meditationswochenende vor mir hatte, wurde er urplötzlich krank. Oder er wollte mich begleiten. Nur begleiten..

So war es auch  im letzten Sommer bei TM  gewesen, wo ich deshalb bald absagen musste.

Nun wollte er am Reikiseminar teilnehmen. Ich dachte gleich, was wird das werden. Er wird wieder krank werden oder mich belächeln. So wie es früher gewesen war. Doch es kam alles ganz anders. Er war beeindruckt, ja, sogar ein wenig begeistert.

Ich natürlich sowieso.

Lange hatte ich im Internet nach passenden Adressen gesucht. Es musste ja alles stimmen. Der Stammbaum des Reikimeisters, seine Glaubwürdigkeit. Seine Vorstellung, seine Vision , die er von Reiki vermittelte. Und der Seminarort sollte natürlich möglichst in der Nähe liegen.

In den alten Bundesländern gibt es Adressen über Adressen. In Thüringen? Zwei...

Aber die eine gefiel mir. Ganz in meiner Nähe. Auch, was da stand über Reiki,über den Meister und seine Frau, wie er zu Reiki kam. Also, Kontaktaufnahme.

Ich hatte beim Telefonat gleich das Gefühl, hier an der richtigen Stelle zu sein und machte einen Termin aus. Hans meinte, das würde ihn auch interessieren. Oh, das war mir erst gar nicht recht( s.o. ). Auf der anderen Seite... es konnte nichts schaden. Vielleicht ging er nun  daran, etwas von seiner harten Schale abzulegen?

Endlich war das Wochenende da. Leichte Kleidung sollten wir mitbringen, eine Decke, ein Kissen und eine Gabe zum gemeinsamen Mittagessen.

Wir wurden von Christoph und Sabine so herzlich begrüßt und fanden sofort den Draht zueinander. Die Zeit verging wie im Flug. Es war spannend und unterhaltsam. Man hatte mir vorher gesagt: "Regina, du wirst sehen, Reiki- Leute sind anders." Ja, sie waren irgendwie anders. Sie strahlten so viel Ruhe aus, sie waren ausgeglichen. Wir wurden auch  ruhig und ausgeglichen. Und offen für Neues. Gespräche, Philosophieren über " Gott und die Welt". Das war es, was uns im Alltag mehr oder weniger fehlte.

Dann wurden uns die Übungen gezeigt, wie man sich selbst, später auch, wie man dem Partner Reiki geben kann. Ob ich mir wohl alles merken würde?

Bei der ersten Einweihung ging es wie ein Zittern durch meinen Körper. Es war wirklich so, als spürte ich ganz intensiv die universelle Lebensenergie durch mich hindurchfließen.

Bei der zweiten Einweihung

war es anders. Das Mantra OMM war auf der CD zu hören, die im Hintergrund lief. Diese Wortklänge beunruhigten mich, sie klangen wie das " Komm", welches mein Mann manchmal , sicher in guter Absicht, sagte, wenn wir die Straße überquerten. ich fühlte mich dann jedes Mal wie gegängelt... nun dieses OMM! Nein, und das Zittern kam auch nicht wieder...

Danach sprach ich mit Sabine und Christoph über meine Empfindungen. Ich wollte meinen Weg  in Zukunft ohne dieses " Komm" gehen. Selbstständig. Das war mein Ziel. Zu lange hatte ich immer das getan, was die anderen von mir erwarteten. Nun nicht mehr.

Nach der zweiten Einweihung:

Als ich das erste Mal Reiki geben durfte, wanderten die Hände von ganz allein. Als wüssten sie, wo mehr und wo weniger Bedarf an heilender Energie vorhanden war. Und dieses Zittern war wieder in mir.

 

 Ich hatte danach leider wenig Gelegenheit, jemandem Reiki zu geben, nur meinen Schülern und meinen Enkelkindern. Das aber mit großem Erfolg.

 

ich durfte aber Fernreiki empfangen, mehrere Male von drei unterschiedlichen Frauen...Danke....

 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!